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ESCOM – Europäische Gesellschaft für Musik-Kognition

Die ESCOM ist eine internationale Non-Profit-Organisation zur Förderung theoretischer, experimenteller und angewandter Forschung im Bereich der kognitiven Wissenschaften der Musik. Die ESCOM wurde im Jahr 1991 gegründet und ist heute Europas wichtigste Vertreterin natur-, sozial- und formalwissenschaftlicher Zugänge zur Musikforschung. Die Gesellschaft fördert auch aktiv die Zusammenarbeit mit den musikbezogenen Geisteswissenschaften, Natur- und Sozialwissenschaften und der musikalischen Praxis.

Die Gesellschaft gibt seit 1997 die Fachzeitschrift MUSICÆ SCIENTIÆ heraus. Seit 2011 erscheint diese Zeitschrift im Verlag SAGE, was eine umfangreiche Verbreitung und hervorragende Zugänglichkeit im Internet gewährleistet. Die Zeitschrift beinhaltet empirische, theoretische und kritische Artikel, die die Wahrnehmung, Repräsentation und Generierung von Musik aus verschiedenen Perspektiven thematisieren. Zu den Fachrichtungen gehören die empirische Musikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, kognitive Wissenschaft, Musikpädagogik, Künstliche Intelligenz, Musiktheorie und musikalische Interpretationsforschung. Zu den Themengebieten gehören die Entwicklungspsychologie der Musik, die musikalische Kreativität, die Wahrnehmung und die Modellierung musikalischer Ähnlichkeit, Musik und Evolution, Musik als Emotionsregulation, Gesangsfertigkeiten und die Wahrnehmung musikalischer Struktur und musikalischer Form.

Die ESCOM organisiert alle drei Jahre eine große internationale Tagung; alle sechs Jahre wird die Tagung gemeinsam mit der International Conference on Music Perception and Cognition (ICMPC) durchgeführt. Die Gesellschaft veranstaltet oder unterstützt auch kleinere Konferenzen, Symposien, Seminare, Bildungsprogramme und Sommerakademien.

Seit 2010 gibt die ESCOM die Serie Classic European Music Science Monographs heraus. Es handelt sich um englische Übersetzungen von historischen europäischen Büchern aus dem Bereich der Systematischen Musikwissenschaft. Die Übersetzungen werden durch den Irène Deliège Translation Fund finanziert. Der erste Band in dieser Reihe war Carl Stumpfs “The Origins of Music”, erschienen 2012.

Die ESCOM wird gänzlich von Mitgliedsbeiträgen und dem Verkauf der Zeitschrift finanziert. Die Gesellschaft ist auf die Unterstützung aller ForscherInnen aus dem Bereich der Musik-Kognition angewiesen um ihre vielfältigen Aktivitäten fortsetzen zu können. Aus diesem Grund legen wir allen ForscherInnen auf allen Karrierenstufen dringend nahe, Mitglieder zu werden. Kategorien der Mitgliedschaft sind: Vollmitgliedschaft, Studentische Mitgliedschaft, Fördermitgliedschaft, Ehrenmitgliedschaft. Die wichtigsten Vorteile der Mitgliedschaft sind der Bezug der Zeitschrift MUSICÆ SCIENTIÆ, die Zugehörigkeit zu einer internationalen Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Ziel, sowie das europäische Projekt “ESCOM” sichtbar zu unterstützen und dieses Engagement gegenüber KollegInnen und möglichen ForschungspartnerInnen und ArbeitgeberInnen deutlich zu machen. Die Mitglieder erhalten von der ESCOM per E-Mail regelmäßig Informationen über Veranstaltungen.

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